Security Appliances im TrendHohe Leistung und Funktionalität von Security Appliances führen zu optimalen Resultaten. Zudem sind die Betriebskosten niedrig dank einfacher Bedienung und Wartung. AVANTEC hat letztes Jahr unter dieser Prämisse zwei neue Appliance-Lösungen evaluiert und erfolgreich eingeführt, Blue Coat Proxy als Web-Security-Gateways und die IronPort C-Serie als E-Mail Gateway für hohe und höchste Ansprüche. Wir möchten im Folgenden einige der Argumente beleuchten, welche für den Vorteil der Appliances für spezialisierte Anwendungen wie Security sprechen. Danach werden wir diese den konkreten Erfahrungen gegenüberstellen, welche wir bei AVANTEC beim Einsatz der Appliance-Lösungen von IronPort, Blue Coat und Nokia gewonnen haben. Wir hoffen, dass Ihnen diese Betrachtungen helfen, bei der Konsolidierung und Weiterentwicklung Ihrer Security-Umgebung den möglichen Einsatz oder Ausbau der Appliancestrategie besser zu beurteilen.Der Appliance-VorteilDie Appliance ist ein hochintegriertes und applikationsspezifisches Gerät: Hardware, Betriebssystem (OS) und die Anwendung kommen aus einem Guss und aus einer Hand. Eine Zwischenlösung, die wir hier nicht weiter betrachten, ist die so genannte Soft-Appliance, bei der OS und Anwendung zusammenkommen und dann auf einer generischen Hardware-Plattform installiert werden. Bei der Soft-Appliance fehlen einige wichtige Appliance-Vorteile, sie ist aber preislich interessant und kann im Einklang mit einer homogenen Hardware-Strategie die richtige Lösung sein.Oft ist der Appliance-Anbieter nicht der Hersteller aller angebotenen Applikationen. Einzelne Optionen oder gar der ganze Applikations-Layer (wie bei Check Point auf Nokia) kommen von spezialisierten Drittanbietern. Gerade im anspruchsvollen Enterprisebereich, wo die Best-of-breed-Lösungsstrategie verfolgt wird, macht diese Bündelung der Kräfte Sinn und definiert damit auch den ersten grossen Vorteil des Appliance-Ansatzes. Dadurch kommt dann auch der Support aus einer Hand und Schnittstellenprobleme (z.B. Hardware-Adaption) werden vom Hersteller gelöst. Zusammen mit der Auswahl der geeignetsten Security-Applikationen bildet die Appliance-Plattform die Grundlage für höchste Sicherheit, Stabilität und Performance. Die Hardware, welche auf den langlebigen Einsatz im Rechenzentrum ausgelegt ist, unterstützt die Anwendungen mit den spezifischen Netzwerkschnittstellen oder auch mit VPN-Beschleunigern. Das OS - meist Linux oder ein BSD-Unix- Derivat - ist speziell optimiert und natürlich auf höchste Sicherheit gehärtet. Es ist ausserdem von Vorteil, dass diese Appliance-Betriebssysteme proprietär sind und somit keine Listen von bekannten Löchern auf dem Internet abgerufen werden können.
Den dritten grossen Vorteil der Security-Appliance
bilden die speziellen wertsteigernden Funktionalitäten: Cluster-Fähigkeit,
zentrales Management für grosse und verteilte Umgebungen, intuitive GUIs und
speziell die applikationsspezifischen Sicherheitsfunktionen. Natürlich lassen
sich mit den mächtigen Open-source-Applikationen wie Sendmail, Postfix oder
Squid durch vertiefte Konfiguration oder Zusatzprogrammierung einige oder viele
dieser Dinge implementieren. Aber wie sieht es aus mit der Sicherheit dieser
Konfigurationen, und wer hat ausreichend spezialisierte Ingenieure und
Informatiker, um diese auch fortlaufend zu betreuen? IronPort E-Mail Security Gateways
Blue Coat ProxyDie ProxySG Appliances der Firma Blue Coat können als Forward-Proxies für die Internetnutzung und als Reverse-Proxies mit SSL-Terminierung zum Schutz von Webfarmen eingesetzt werden. Über die ICAP-Schnittstelle können Antiviren-Scanner und URL-Filter auf einfache und performante Art und Weise angebunden werden. ICAP ist ein mittlerweile in der Security-Industrie weit verbreitetes Protokoll mit vielen Vorteilen. Die sternförmige Anbindung der Content-Security-Server verhindert das unflexible Chaining der verschiedenen Lösungen. Die einzelnen benötigten Funktionen können in Plug&play-Manier zu- oder weggeschaltet werden, ohne die Netzwerktopologie zu verändern. Lastverteilung und Fail-over-Funktionen sind im ICAP inbegriffen. Der besondere Vorteil der Blue Coat ist aber ihr visuelles und intuitives Security Policy Managment. Mit dem Open-source Squid oder anderen Lösungen lassen sich Policies über Access Control Lists (ACL) beschreiben. Diese sind für anspruchsvollere Regelwerke unübersichtlich und damit fehleranfällig. Mit Blue Coat lässt sich zum Beispiel auch die Einbindung für von Servern für das Scannen von verschlüsseltem Web-Verkehr (HTTPS) einfach realisieren. Die Appliance ist auch in Performance und Stabilität den Software-Proxies überlegen dank schnellem File-System und Applikations-Tuning. Lesen Sie mehr über die Blue Coat Proxies. Nokia IP-Security |