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Zusammen mit der Auswahl der geeignetsten Security-Applikationen bildet die Appliance-Plattform die Grundlage für höchste Sicherheit, Stabilität und Performance. Die Hardware, welche auf den langlebigen Einsatz im Rechenzentrum ausgelegt ist, unterstützt die Anwendungen mit den spezifischen Netzwerkschnittstellen oder auch mit VPN-Beschleunigern. Das OS - meist Linux oder ein BSD-Unix- Derivat - ist speziell optimiert und natürlich auf höchste Sicherheit gehärtet. Es ist ausserdem von Vorteil, dass diese Appliance-Betriebssysteme proprietär sind und somit keine Listen von bekannten Löchern auf dem Internet abgerufen werden können.
Den dritten grossen Vorteil der Security-Appliance
bilden die speziellen wertsteigernden Funktionalitäten: Cluster-Fähigkeit,
zentrales Management für grosse und verteilte Umgebungen, intuitive GUIs und
speziell die applikationsspezifischen Sicherheitsfunktionen. Natürlich lassen
sich mit den mächtigen Open-source-Applikationen wie Sendmail, Postfix oder
Squid durch vertiefte Konfiguration oder Zusatzprogrammierung einige oder viele
dieser Dinge implementieren. Aber wie sieht es aus mit der Sicherheit dieser
Konfigurationen, und wer hat ausreichend spezialisierte Ingenieure und
Informatiker, um diese auch fortlaufend zu betreuen?
Im Folgenden werden wir also die hier
argumentierten Appliance-Vorteile am Beispiel der AVANTEC-Lösungen IronPort,
Blue Coat und Check Point messen und vergleichen:
Die wegweisenden neuen IronPort Appliances der
C-Serie bauen auf dem eigens entwickelten und hochsicheren
AsyncOS-Betriebssystem auf. Mit der Stackless Threads-Technologie und dem
speziellen I/O-Scheduler können auf der grössten Box bis zu 500000 Mails pro
Stunde verarbeitet werden. Für jede Ziel-Domain wird eine separate Queue
geöffnet und alles zusammen kann über das GUI des Mail Flow Monitors grafisch
und in Echtzeit administriert werden. Das sind einige der offensichtlichen
Vorteile gegenüber den bekannten Open-source-Lösungen, ganz abgesehen von der
einfachen Konfigurierbarkeit (z.B. im Vergleich mit Sendmail). IronPort setzt
neben dem eigenen einzigartigen Reputationsfilter (siehe auch
www.senderbase.org) auf die führenden Third-party Plug-ins von Symantec
Brightmail für Antispam und Sophos für Antivirus. Mit dem IronPort
Virus-Outbreak-Filter kann auf E-Mail-Blitzattacken sofort reagiert werden, noch
bevor ein Pattern vom AV-Hersteller vorliegt. Die verdächtigen E-Mails werden
einfach bis zur Reinigung oder endgültigen Löschung in der Quarantäne
zurückbehalten. Als typische Appliance lassen sich OS und Applikationen
natürlich per Klick auf den Update-Button vollständig und automatisch upgraden.
Der Support für alle Applikationen kommt aus einer Hand. Lesen Sie mehr über IronPort.
Die ProxySG Appliances der Firma Blue Coat können als Forward-Proxies für die Internetnutzung und als Reverse-Proxies mit SSL-Terminierung zum Schutz von Webfarmen eingesetzt werden. Über die ICAP-Schnittstelle können Antiviren-Scanner und URL-Filter auf einfache und performante Art und Weise angebunden werden. ICAP ist ein mittlerweile in der Security-Industrie weit verbreitetes Protokoll mit vielen Vorteilen. Die sternförmige Anbindung der Content-Security-Server verhindert das unflexible Chaining der verschiedenen Lösungen. Die einzelnen benötigten Funktionen können in Plug&play-Manier zu- oder weggeschaltet werden, ohne die Netzwerktopologie zu verändern. Lastverteilung und Fail-over-Funktionen sind im ICAP inbegriffen. Der besondere Vorteil der Blue Coat ist aber ihr visuelles und intuitives Security Policy Managment. Mit dem Open-source Squid oder anderen Lösungen lassen sich Policies über Access Control Lists (ACL) beschreiben. Diese sind für anspruchsvollere Regelwerke unübersichtlich und damit fehleranfällig. Mit Blue Coat lässt sich zum Beispiel auch die Einbindung für von Servern für das Scannen von verschlüsseltem Web-Verkehr (HTTPS) einfach realisieren. Die Appliance ist auch in Performance und Stabilität den Software-Proxies überlegen dank schnellem File-System und Applikations-Tuning. Lesen Sie mehr über die Blue Coat Proxies.

Die weltbekanntenSecurity-Appliances IPSO-Plattformen für Check Point-Lösungen verkörpern den Appliance Ansatz ganz klassisch: Sie sind auf die wichtige Check Point-Applikation massgeschneidert. Hardware-abhängigkeiten entfallen und die Unterstützung durch Netzwerk-Interfaces und -Acceleration (Nokia Flows) und onboard VPN-Beschleuniger führen zur schnellen Plug&play-Inbetriebnahme auch in anspruchsvollen Umgebungen. IPSO unterstützt schon ab Werk eine Vielzahl von Netzwerk/Routing-Protokollen, die auf generischen Betriebssystemen erst mühsam dazu kompiliert werden müssen. Lesen Sie mehr über die Check Point Appliances.
Appliances sind nicht die richtige Antwort auf jede Security-Anforderung, natürlich muss ihr Einsatz auch im Zusammenhang mit einer ganzheitlichen IT-Strategie gesehen werden. AVANTEC stellt aber über die letzten fünf Jahre fest, dass der Appliance-Vorteil immer mehr Projekte gewinnt und vor allem auch mit langfristiger Optik zufriedene Kunden schafft. Gerne berät Sie AVANTEC zu allen Fragen rund um Security Appliances.
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